Zusammenbruch im Studium

Immer mehr Studenten leiden an Burn-out

Das Wort „Burn-out“ verknüpfte man bisher mit einer klassischen Managerkrankheit. Inzwischen findet man diese Krankheit auch bei vielen Studenten wieder. Angefangen bei Selbstzweifeln und Prüfungsangst bis hin zum völligen Nervenzusammenbruch, gibt es immer mehr Studenten, welche die Beratungsstellen der Studentenwerke aufsuchen. Trotz der hohen Ansprüche, die ein Studium mit sich bringt, sollte man immer noch Spaß im Leben haben. Gezielte Pausen sind dabei entscheidend.
Doch fallen diese bei vielen Studenten weg. Sie sind von morgens bis abends in der Uni oder in der Bibliothek. In ihrer Freizeit werden noch sämtliche Praktika absolviert um den Lebenslauf aufzupolieren, da man ohne Arbeitserfahrung nach dem Studium mit der Konkurrenz kaum mithalten kann. Gerade die Studenten, welche gute Leistungen erbringen wollen und sich überarbeiten, laufen Gefahr von ihrem eigenen Ehrgeiz aufgefressen zu werden.
Wer schon vor dem Beruf an permanentem Stress leidet wird auch im Arbeitsleben viel Stress haben. Deshalb ist es so wichtig schon im Studium an seiner Einstellung zu arbeiten, um eine gute Balance zwischen Studium und Freizeit zu finden. Prioritäten setzen heißt auch mal den Stift hinzulegen und etwas Schönes für sich selbst zu tun. Wer seine Zeit gut einteilt, muss dabei auch kein schlechtes Gewissen haben. Der Fokus auf eine erfolgreiche Karriere ist erstrebenswert, doch darf man nie vergessen, dass es noch wichtigere Dinge als die Karriere gibt.

Weitere Informationen:
http://www.zeit.de/campus/2010/03/burnout-studenten/seite-2
https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article129977400/Studenten-am-Rande-des-Nervenzusammenbruchs.html