MEDISinn

Wenn die Digitalisierung der Arbeitswelt krank macht

Psychische Erkrankungen als Folge von Digitalisierung?

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran und ist aus der modernen Arbeitswelt nicht mehr weg zu denken. Moderne Technologien erlauben ein räumlich und zeitlich flexibles Arbeiten und können Fehlbelastungen bei Mitarbeitern reduzieren.

Doch zeigen Ergebnisse einer Befragung des Dachverbandes der Betriebskrankenkassen, dass sich jeder fünfte durch die Digitalisierung überlastet oder ausgebrannt fühlt.

Experten gehen davon aus, dass die weiter voranschreitende Digitalisierung ein Grund dafür ist, dass psychische Krankheiten immer weiter zunehmen werden. Eine Begleiterscheinung dieser Entwicklung ist die ständige Erreichbarkeit unter der die Mitarbeiter oft leiden.
Besonders emotionale Erschöpfung, schlechtere Schlafqualität, psychische Gesundheitsprobleme sowie Rücken- und Nackenschmerzen gelten als Folgen ständiger Erreichbarkeit.

Die Arbeitswelt wird durch die Digitalisierung und den demographischen Wandel vor immer größere Herausforderungen gestellt. Damit Unternehmen und Beschäftigte die Vorteile der Digitalisierung nutzen können, gewinnt die Psychische Gefährdungsbeurteilung einen beachtlichen Stellenwert.
Arbeitgeber haben die Fürsorgepflicht, negative Folgen von Digitalisierung und ständiger Erreichbarkeit wirksam zu mindern und die vorhandenen Potenziale der Mitarbeiter zu fördern.

Mehr zur Psychischen Gefährdungsbeurteilung unter www.pgb.online