MEDISinn

Nachdem der Fokus die letzten Jahre hauptsächlich auf einer proteinreichen Low-Carb Ernährung lag, zielt eine gesunde Ernährung im Jahr 2018 auf Regionalität ab. Regionale Produkte punkten allein wegen der kurzen Transportwege mit Vitaminreiche und Frische. Zudem profitieren Käufer von geschmackvollen, qualitativ hochwertigen Produkten, die die Ernährung nährstoffreicher und gesünder gestaltet.
Neben dem Gesundheitsaspekt spielen auch ökonomische und ökologische Faktoren eine Rolle. Durch kurze Transportwege könne die Umweltbelastungen gering gehalten werden und ökologisch vertretbare Produktionsmethoden verwendet werden. Der einzige Nachteil, der sich für viele Verbraucher ergibt, sind die höheren Kosten, die sich u.a. durch faire Produktionsbedingungen ergeben. Dennoch kann der Verbraucher, der beim regionalen Händler einkauft davon ausgehen, dass das ausgegebene Geld zum Großteil beim Produzenten landet und sich nicht auf viele verschiedene Produktionsstufen verteilt und primär beim Händler landet.
Ein weiterer Aspekt ist die eingeschränkte Produktvielfalt. Seinen Vitaminhaushalt im Winter mit mehr oder weniger saftigen Erdbeeren aus dem Süden aufrechtzuerhalten ist im Zuge einer regionalen Ernährung schwer möglich. Stattdessen nehmen sich Käufer regionaler Produkte begeistert der Herausforderung an, sich von jahreszeittypischen Obst und Gemüse zu ernähren.

Auch wenn die regionale Ernährung erst mal einen Verzicht bedeutet, lohnt es sich in zweierlei Hinsicht, diese Ernährungsform zu testen. Zum einen überzeugen die ökologischen und ökonomischen Faktoren, sowie der Gesundheitsaspekt, zum anderen kann man die regionale Ernährung als eine Aufgabe betrachten, der man sich sowohl alleine, als auch gemeinsam mit Freunden oder dem Partner mit Spaß widmen kann.
Einfach mal ausprobieren!