Arbeitgeber und Betriebsräte sollten immer als Ziel BGM vor Augen haben – die Investitionen lohnen sich langfristig und bringen das Mehrfache an Aufwand wieder rein. Darunter versteht man den sogenannten Return on Investment.

Ein nachhaltiges BGM hat sämtliche Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer: eine erhöhte Arbeitszufriedenheit, eine höhere Produktivität oder eine geringere Anzahl an krankheitsbedingten Fehltagen. Vor allem zeigt der Arbeitgeber seine Wertschätzung für seine Mitarbeiter und dass ihm etwas an ihrer Gesundheit liegt.

Der Arbeitgeber muss nicht alleine für anfallende Kosten aufkommen: grundsätzlich unterstützen die Krankenkassen BGM-Maßnahmen in Unternehmen. Voraussetzung dafür ist jedoch die Einhaltung bestimmter Standards. Demnach muss das Unternehmen u.a. bereit sein, auch seine Führungskultur beleuchten zu lassen – schließlich trägt eine gesunde Führung sehr zum Wohlbefinden der Mitarbeiter bei.

Welche Bereiche werden von den Krankenkassen unterstützt?
Inwiefern die Krankenkassen den Arbeitgeber unterstützen ist generell Verhandlungssache und hängt u.a. davon ab, wie viele seiner Mitarbeiter Mitglied der jeweiligen Krankenkasse sind. Zu den von den Krankenkassen unterstützen Bereichen gehören Bewegungsprogramme, Ernährungsangebote, Suchtprävention und Stressbewältigung.

BGM ist damit weiterhin ein relevantes Thema für Arbeitgeber und Betriebsräte, insbesondere in Hinblick auf den demographischen Wandel und den zunehmenden Fachkräftemangel. Neben den Krankenkassen können die Arbeitgeber auch eine steuerrechtliche Unterstützung in Anspruch nehmen – Ausgaben im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement sind pro Mitarbeiter bis zu 500 € steuer- und beitragsfrei.

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