Beschäftigte, die an einem einzigen Arbeitsplatz arbeiten sind inzwischen in der Minderheit. Die meisten Arbeitnehmer arbeiten heute mobil und nicht mehr ausschließlich an einem festen Arbeitsplatz. Damit steigen auch die Anforderungen an die Kompetenzen der mobil Arbeitenden: 78 % der Befragten geben an, dass sie vermehrt ihre Selbstkompetenzen wie Selbstständigkeit, Flexibilität, Kreativität, Leistungsbereitschaft und Zuverlässigkeit unter Beweis stellen müssen.

Auch berichten die Befragten von erheblichen Defiziten hinsichtlich der im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) geforderten Gefährdungsbeurteilung. 75 % der Unternehmen mit mobilen IT-Arbeitsplätzen kommen dieser Pflicht nicht nach. Das ArbSchG fordert bei der Beurteilung der Arbeitsbedingungen auch eine Berücksichtigung der psychischen Belastungen (Psychische Gefährdungsbeurteilung). Hier sind es sogar 80 % an Unternehmen, die sich nicht an die gesetzliche Vorschrift halten und sich nicht um eine Beurteilung psychischer Belastungen bei der mobilen Arbeit bemühen.

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