Die DAK meldet den bisher höchsten Krankenstand: 50,4 % ihrer Mitglieder waren 2015 mindestens einmal krankgeschrieben. Zum Vergleich: 2014 waren es noch 48,2 %. Dies führt zu erheblichen Nachteilen für die Arbeitgeber, da Fehltage Produktionseinbußen und Folgekosten nach sich ziehen. Experten gehen davon aus, dass diese rund 3 Milliarden Euro pro Jahr betragen.

Ein nachhaltiges Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) hilft dabei, körperliche und psychische Belastungen zu senken und Kosten für Ausfälle zu vermeiden. Dabei reichen vereinzelte Maßnahmen wie Antistress- oder Rückenkurse nicht aus – vielmehr sollen diese in ein betriebliches Konzept eingebunden und stetig weiterentwickelt werden.

Eine Forsa-Studie hat gezeigt, dass insbesondere die großen Unternehmen im Bereich BGM auf dem Vormarsch sind. Bei den kleinen- und mittelständischen Unternehmen dagegen fehlt es oftmals an personellen und finanziellen Ressourcen.

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